Der Podcast für junge Bands, die ihr Musikbusiness selbst in die Hand nehmen wollen

Über mich

Chris

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Hey, ich bin Chris. Im Jahr 2000 stand ich mit meiner ersten Band kurz vorm Unterschreiben eines Major Deals. Ich entschied mich dafür, den DIY-Weg einzuschlagen. Seitdem habe ich viele Musik-Projekte auf ihrem Weg begleitet und bemerkt, dass es im Musikgeschäft mehr braucht als Talent, um erfolgreich zu sein. Deshalb gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung an dich weiter. 

Warum mache ich das hier?

Im Laufe meiner Musikgeschichte ist mir aufgefallen, dass Musiker immer die selben Fragen und Probleme haben und jeder für sich versucht, das Rad neu zu erfinden. Und das in der Zeit, in der man eigentlich Musik machen könnte. Ich glaube, dass es überall verstreut viel Wissen gibt. Ich will dieses vorhandene Wissen bündeln und mit den Menschen verknüpfen, die es benötigen und Musiker inspirieren, neue und andere Dinge auszuprobieren. 


Erzähl die ganze Geschichte!

Mitte der 90er gründete ich mit 17 Jahren meine erste Band als DJ und Beatproduzent.  

Wir hatten irgendwie zur richtigen Zeit das richtige Händchen für einen Sound, der gerade gefragt war und bekamen ein Angebot von einer Managementfirma mit angeschlossenem Produzententeam.

Ein Traum schien wahr zu werden.

Unsere Kellerproduktionen klangen plötzlich richtig fett und konnten mit den aktuellen Produktionen der Zeit probemlos mithalten.

Um die Jahrtausendwende lag dann ein Major Deal Angebot auf dem Tisch, zusammen mit dem Angebot, mit einer sehr großen und auch heute noch bekannten, aber nicht mehr existierenden deutschen Rapgruppe zu touren. Anfang der Nuller Jahre standen allerdings nicht alle Rapgruppen für die selben Dinge ein, die uns wichtig waren. Mehr und mehr wurde uns bewusst, was der angebotene Künstlervertrag und das Major Label dahinter für unsere Musik bedeuten würden. Und so gewann unser Indie-Herz gegen all den versprochenen Glamour.


Nachdem die Geschmäcker der Bandmitglieder soweit auseinander gingen, dass eine gemeinsame musikalische Richtung nicht mehr möglich war, lösten wir die Band auf.  Mein Interesse daran, wie das Selbstmanagement einer Band funktionierte, war aber auch ohne Band noch vorhanden. Ich engagierte mich als Gründungsmitglied im Jugendförderverein Saargebeat eV und organisierte dort ab 2001 zum ersten Mal Booking für andere Bands und betrieb später das alternative Indiemusikportal eBASH, das damals die Hauptanlaufstelle für alternativen HipHop in Deutschland war. Das DIY-Musikgeschäft faszinierte mich zunehmend und immer mehr lernte ich auch aus einem Blickwinkel außerhalb einer eigenen Band.


2012 veröffentlichte ich dann mein erstes Album in Eigenregie über ein Indie Labelkollektiv, und damit das erste deutsche Hip-Hop Album, das je über Crowdfunding finanziert wurde. 


Während der Veröffentlichung des eigenen Albums war die Lernkurve steiler als je zuvor. Ich musste alle möglichen Dinge nun selbst recherchieren. Wie kommt meine Musik zu iTunes und Spotify? Wie funktioniert eine CD Pressung bei einem Presswerk? Wie bekomme ich meine CD zu Amazon? Wie finanziere ich eine CD? Aber ich konnte auch experimentieren, da ich niemandem außer mir selbst Rechenschaft ablegen musste. Während dem Prozess des Veröffentlichens wurde mir dann bewusst: Die ganzen Fragen die ich hatte, die ganzen Dinge die ich recherchieren musste, das mussten alle Künstler und Bands, die ein Album machen wollten auch.


Musiker stellen sich immer die selben Fragen und jeder sucht für sich selbst die Lösungen und versucht das Rad neu zu erfinden.


Um der Lösung dieses Problems einen Schritt näher zu kommen, organisierte ich mit Freunden das MusicCamp Saar 2013 mit Vorträgen und Workshops zu allen Themen des DIY Musikgeschäfts mit Referenten aus ganz Deutschland. 

Wir hatten Vorträge zu Themen wie Booking, Crowdfunding, Umgang mit der Presse, Aufnahme und Produktion, Lizenzmodelle wie die Creative Commons und so weiter. Und tatsächlich waren viele Musiker da, die alle die selben Fragen hatten und wir konnten sie beantworten und helfen. Das war fantastisch und genau so war die Resonanz auf diese Veranstaltung.


Nachdem immer mehr Künstler mich fragten, wie ich bei meinem Album dieses oder jenes Problem gelöst hatte, fing ich an, selbst Künstler zu beraten. Kurz darauf wurde ich von einer Indieband "adoptiert", von der ich seit deren erstem Demo begeistert war. Nur dass meine Aufgabe nicht das Spielen eines Instrumentes war, sondern Management, Konzeption, Branding und Booking.


Daraus resultierte 2014 die Gründung des eigenen Labels, gemeinsam mit dem Sänger der Band. 

Mit der Zeit merkte ich, dass der Labelbetrieb zwar für den ein oder anderen Musiker hilfreich war, aber durch die Orientierung auf konkrete Releases doch nur für wenige, bestimmte Künstler. 


2018 stellten wir den Labelbetrieb ein und ich beschloss, mich auf die Vermittlung von Wissen und Erfahrung zu konzentrieren und Menschen und Wissen zu verbinden


Mit einem eigenen Podcast zu dem Thema habe ich nun nicht nur die Möglichkeit, meine eigene Erfahrungen zu teilen, sondern auch Menschen aus dem Musikbusiness zu interviewen, die ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben und davon berichten.


Chris Histel in aller Kürze

  • 1976 im Saarland geboren
  • 1995 Gründung der ersten Band
    Ab 1998 Zusammenarbeit mit Management- und Produzententeam, erste Einblicke in Studioarbeit und Labelbemusterung
    2000 Major-Deal Angebot
  • 2001 Gründungsmitglied des Saargebeat eV und Übernahme des Bookings für andere Bands
  • 2003 Gründung des Alternative Indie Portals eBash als Hauptanlaufstelle für alternativen HipHop in Deutschland
  • 2012 Veröffentlichung des ersten eigenen Albums und Finanzierung über Crowdfunding (1. über Crowdfunding finanziertes Hip-Hop Album aus Deutschland)
  • Ab 2012 Mitarbeit beim Indie Labelkollektiv postrap
  • 2013 Organisation des MusicCamp Saar zu allen Themen rund ums Selbstmanagement im Musikgeschäft mit Referenten aus ganz Deutschland
  • 2013 Gründung von ANTIPOP Music Consulting zur Beratung unabhängiger Künstler
  • 2014 Gründung des eigenen Labels und Management/Booking/Releasemanagement/Videoleitung der Indie-Band “Le Magnetophone”.
  • 2018 Umstellung von von Label zu Podcast, Coaching, Community & Wissensvermittlung
  • Seit Juni 2018 Mitglied im PopRat Saarland eV
  •  Seit 1998: Über 25 Veröffentlichungen als Beatproduzent/DJ für nationale und internationale Künstler unter dem Künstlernamen "Chryso".
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© 2018 Chris Histel

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